VER­ÖF­FENT­LI­CHUNG DES HAB­O­NA REPORT 2019

3/20/2019 | Habona Invest Gruppe

Nah­ver­sor­gung auf der Über­hol­spur Super­markt & Co. sind in aller Mun­de. Die Nach­fra­ge nach Pro­duk­ten und Dienst­leis­tun­gen des täg­li­chen Bedarfs erreicht immer neue Höchst­stän­de und hängt damit den gesam­ten Non­food­sek­tor des Ein­zel­han­dels ab. Mit durch­schnitt­lich 3.600 Euro pro Kopf wird schon deut­lich mehr als die Hälf­te der jähr­li­chen Ein­zel­han­dels­aus­ga­ben für den täg­li­chen Bedarf ver­aus­gabt. Spit­zen­rei­ter sind Mit­tel­schicht-Rent­ner­haus­hal­te mit beacht­li­chen knapp 5.000 Euro pro Kopf im Jahr. Ent­spre­chend posi­tiv ent­wi­ckeln sich die neu­en For­ma­te von Ede­ka, Rewe oder Lidl & Schwarz, die ihre Fili­al­net­ze moder­ni­sie­ren und für die nächs­ten zwan­zig Jah­re fit machen. Weit­ge­hend unbe­merkt von der Öffent­lich­keit haben in den letz­ten 10 Jah­ren der Umsatz von Super­märk­ten um 36 Pro­zent und der von Dis­coun­tern um 26 Pro­zent zuge­legt. Kein Wun­der, dass sich auch immer brei­te­re Krei­se von Inves­to­ren für die lan­ge Zeit unter­schätz­te Asset­klas­se Nah­ver­sor­gung inter­es­sie­ren. In der Spit­ze haben die Prei­se längst das Zwan­zig­fa­che über­schrit­ten. Ist die­ser posi­ti­ve Trend aber auch nach­hal­tig, und wie lan­ge wird er anhal­ten.

Nah­ver­sor­gung als demo­gra­fi­scher Pro­fi­teur Nam­haf­te Unter­neh­men aus Lebens­mit­tel­han­del, Pro­jekt­ent­wick­lung und Invest­ment geben im Hab­o­na-Report 2019 aus ihrer jewei­li­gen Per­spek­ti­ve viel­schich­ti­ge Ant­wor­ten. Auch wenn der demo­gra­fi­sche Wan­del häu­fig als größ­tes Risi­ko für die Immo­bi­li­en­wirt­schaft genannt wird, über­wiegt die Mei­nung, dass Nah­ver­sor­gungs­kon­zep­te davon pro­fi­tie­ren wer­den. Manu­el Jahn von Hab­o­na Invest und Redak­ti­ons­lei­ter des Reports kon­kre­ti­siert: Die Mega­trends einer altern­den Gesell­schaft wie Sicher­heit, Gesund­heit und Bequem­lich­keit wer­den die Aus­ga­ben ins­be­son­de­re für Lebens­mit­tel, Gas­tro­no­mie und Gesund­heits­dienst­leis­tun­gen wei­ter antrei­ben.

Nah­ver­sor­gung als attrak­ti­ve Immo­bi­li­en­lö­sung Die Aus­rich­tung auf immer dif­fe­ren­zier­te­re Kun­den­be­dürf­nis­se an unter­schied­li­chen Stand­or­ten und Situa­tio­nen wird somit immer wich­ti­ger. Eike Hart­mann, Sta­tis­ta, und für die Markt­for­schung im Report ver­ant­wort­lich: Die­se Ent­wick­lung bie­tet Händ­lern, die Nah­ver­sor­gung kon­se­quent umset­zen, gro­ße Diver­si­fi­zie­rungs­chan­cen. Der Wunsch des Kun­den nach Con­ve­ni­ence in beleb­ten Quar­tie­ren wird zudem die Ent­wick­lung gemisch­ter Immo­bi­li­en­kon­zep­te aus Woh­nen, Arbei­ten und Ein­kau­fen för­dern.“ Die­se Ein­schät­zung wird von Jörg Krech­ky, Savills, geteilt, der die Poten­zia­le der Nah­ver­sor­gungs­im­mo­bi­lie eng ver­knüpft sieht mit ihrer Durch­läs­sig­keit auch für ande­re Nut­zun­gen wie Woh­nen, Logis­tik oder Hotel­le­rie: Als hybri­de Immo­bi­lie, die sowohl einen diver­si­fi­zier­ten Cash Flow lie­fert, als auch ver­än­der­ten Kon­su­men­ten­be­dürf­nis­sen gerecht wird, winkt ihr eine gol­de­ne Zukunft“.